Freilandgemüse wird nach Demeter Richtlinien angebaut

Unser Freilandgemüse bauen wird derzeit auf etwa sieben Hektar an. Dabei handelt es sich um unterschiedliche Salate und Gemüsesorten wie

  • Fenchel
  • Kohlrabi
  • verschiedene Kohlsorten
  • Zucchini
  • Kartoffel etc.

Anpflanzen ab April

Im April pflanzen wir die ersten Setzlinge. Vliese schützen die empfindlichen Pflanzen vor den oftmals noch kalten Allgäuer Nächten. Die Jungpflanzen kommen von der Bioland zertifizierten Gärtnerei Natterer aus Baden-Württemberg. Einige unserer Gemüsesorten wie Kürbisse, Zucchini oder Bohnen säen und ziehen wir selber. Das verwendete Saatgut liefert uns die Bingenheimer Saatgut AG.
Freilandgemüse, Schutz der Jungpflanzen durch VlieseSchutz der Jungpflanzen durch Vliese

Starke Pflanzen

Wir betreiben unseren Betrieb nach Demeter-Richtlinien. Mineralische Dünger und chemische Mittel gegen Schädlinge sind strikt verboten. Stattdessen bringen wir für starke Pflanzen und einem fruchtbaren Boden Präparate (Landwirtschaftlichen Kurs 1924, Rudolf Steiner) aus. Diese wirken mit den kosmischen Kräften.

Schutz gegen Schädlinge

Für die Abwehr von Schädlingen setzen wir Kulturschutznetze ein, die gleichzeitig gegen Hagelschäden vorbeugen. Die Schutznetze verhindern, dass Kohlweißlinge oder Kohlfliegen ihre Eier auf das Gemüse ablegen können. Pflanzenschutz auf dieser Basis erfordert viel Wissen über Schädlinge und Nützlinge. Trotz aller Vorkehrung hilft in speziellen Fällen nur das mühselige Absammeln der Schädlinge von Hand, wie etwa beim Kartoffelkäfer.
Freilandgemüse, Schädlingsschutz mit KulturschutznetzeSchädlingsschutz mit Kulturschutznetze

Unliebsames Unkraut

Für die Unkraut Regulierung setzen wir teilweise unseren Gemüsetraktor ein, was eine große Arbeitserleichterung bedeutet. Feinere Gemüsesorten erfordern das Entfernen des Unkrauts (Beikraut) in Handarbeit. Das erledigen fleißige Mitarbeiter(innen) in vielen Stunden.
Freilandgemüse, Unkrautregulierung durch fleißige HelferUnkraut Regulierung durch fleißige Helfer

Freilandgemüse benötigt das Ändern der Fruchtfolge

Das Anpflanzen der einzelnen Kulturen erfolgt jedes Jahr in einer anderen Fruchtfolge. Das schränkt die Vermehrung von Schädlingen ein und fördert die Fruchtbarkeit des Bodens. Wo dieses Jahr Möhren wachsen, wird im nächsten Jahr kein Wurzelgemüse angebaut. Bis Anfang September werden alle zwei Wochen Salate, Kohlrabi und viele andere Gemüsesorten gepflanzt und gesät. Geerntet wird bis Ende Oktober.